Berlin Science Week Präsentiert Öffentliche Veranstaltung Über Ibn Al-Haytham

ENGLISH - ENGLISCH

1001 Inventions bringt Ibn al-Haytham Veranstaltung erstmalig nach Deutschland

1001 Inventions organisiert „Ibn Al-Haytham: Der Mann, der entdeckte, wie wir sehen“ als Teil der Berlin Science Week zum ersten Mal in Deutschland.

Die Veranstaltung, die vom 1.-11. November 2017 im Boulevard Berlin stattfinden wird, präsentiert das faszinierende Werk Ibn al-Haythams, ein bahnbrechender wissenschaftlicher Denker aus dem Arabien des 11. Jahrhunderts, der unser Verständnis von Licht, Optik und Sehen auf bemerkenswerte Art und Weise beeinflusste.

Inspiriert von Ibn al-Haytham, richtet sich die Veranstaltung an Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Es werden Aktivitäten angeboten, die Theorien zum Thema Sehen vereinfacht darstellen.

Die wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltung nimmt Kinder mit auf eine wundersame Reise in die ferne Vergangenheit und lässt sie diese durch die Augen Ibn al-Haythams erleben. Besucher betreten eine Camera obscura in Form eines gigantischen Turbans, in der sie mit den Prinzipien von Licht und Sehen vertraut gemacht werden, nehmen Teil an kurzweiligen, wissenschaftlichen Experimenten und sehen sich einen unterhaltsamen Kurzfilm mit dem legendären Omar Sherif an. 

Die Ausstellung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Koordinator der Berlin Science Week, erklärte:

Die Ibn Al-Haytham Show ist eine wunderbare Möglichkeit, Wissenschaft an ein breiteres und jüngeres Publikum zu kommunizieren und wir freuen uns sehr, dass 1001 Inventions die Berlin Science Week als Plattform nutzt, um ihre Veranstaltung erstmalig in Deutschland durchzuführen.

Ahmed Salim, Mitbegründer und Direktor von 1001 Inventions, sagte:

Seit ihrer Einführung 2015 im UNESCO-Hauptquartier in Paris konnten unsere Veranstaltungen um Ibn al-Haytham in vielen Städten weltweit durchschlagenden Erfolg verbuchen. Wir sind hocherfreut, diese Bildungserfahrung mit der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach Deutschland bringen zu können. Es ist unser Ziel, das wissenschaftliche Interesse von Kindern und ihre Freude am Lernen zu wecken, während wir gleichzeitig Integration unterstützen und interkulturelle Wertschätzung fördern.

Prof. Dr. Siegfried Zielinski, Rektor der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, erklärte:

Ibn al-Haytham (965-ca.1040/41), der in der deutschsprachigen Literatur auch Al Hazen oder Alhasen genannt wurde, gehört zu den herausragenden Naturphilosophen, Mathematikern, Physikern und Astronomen im Goldenen Zeitalter der arabisch-islamischen Wissenskulturen. Längst hat ihn auch die abendländische Wissenschafts- und Technikgeschichte als überaus brillanten und originellen wissenschaftlichen Denker, den einige mit dem Italiener Galileo Galilei auf eine Stufe stellen, entdeckt. Seine Spezialität war die Berechnung so komplexer mathematischer Phänomene wie die Dichte der Atmosphäre, das Licht in der Morgen- oder Abenddämmerung (Zwielicht) und die Berechnung der Strahlen des Regenbogens als ein Zusammenspiel von Spiegelungen und Refraktionen des Lichts in feinen Wassertropfen. Einer seiner Biographen, Ibn Abi Usaibi’a, fasste seine besonderen Qualitäten in einem einzigen Satz zusammen: „Stets arbeitete er; er schrieb viele Bücher, war äußerst enthaltsam, und liebte das Gute.“ Als Medienarchäologe schätze ich besonders den herausragenden und sehr frühen Experimentator, der für seine empirischen Untersuchungen eine Reihe von Instrumenten erfand, die für die Geschichte der Medien eine große Bedeutung haben - besonders die Camera obscura.

Hanan Dowidar, Vorsitzende des Bereiches Strategische Partnerschaften bei 1001 Inventions, sagte:

Es freut uns sehr, mit der Unterstützung des BMBF und der Falling Walls Foundation, die Ibn al-Haytham Bildungsveranstaltung als Teil der Berlin Science Week 2017 nach Deutschland zu bringen. Ibn al-Haytham leistete wichtige Beiträge zur Wissenschaft und seine faszinierende Geschichte hat junge Menschen auf der ganzen Welt inspiriert.

Die Ibn al-Haytham Veranstaltung ist Teil einer globalen Bildungsinitiative, die gemeinsam mit UNESCO anlässlich des von den Vereinten Nationen proklamierten International Year of Light ins Leben gerufen wurde. 1001 Inventions organisierte Veranstaltungen zur Ehrung Ibn al-Haythams im UNESCO-Hauptquartier in Paris, an der Akademie der Wissenschaften in New York (New York Academy of Sciences), bei den Vereinten Nationen in New York, auf dem China Science Festival in Beijing, bei der Royal Society in London, im Jordan Museum in Amman sowie in vielen weiteren Städten weltweit.


Bilder von früheren Ibn Al-Haytham Veranstaltungen rund um die Welt

EINTRITT IST FREI

Wann und wo

Ibn al-Haytham: Der Mann, der entdeckte, wie wir sehen

1. - 11. November 2017

Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr 

Boulevard Berlin (Schlossstraße 10-15, 12163 Berlin)

Schul- und Gruppenreservierungen: 1001inventions@congressa.de

Berlin Science Week: Daten und Fakten

Die Berlin Science Week ist eine junge, internationale Veranstaltung, die Menschen der innovativsten wissenschaftlichen Einrichtungen Berlins zusammenbringt.  Sie widmet sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, um ein tiefgründigeres Verständnis unserer Welt zu fördern. Die Berlin Science Week unterstützt den interdisziplinären Austausch und ermutigt ihre Teilnehmer, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.

Sie wird freundlich unterstützt von Berlins Regierendem Bürgermeister, Senatskanzlei - Hochschulbildung und Forschung und von der Falling Walls Foundation koordiniert.

www.berlinscienceweek.com

1001 Inventions: Daten und Fakten

1001 Inventions ist eine preisgekrönte, in Großbritannien ansässige Organisation, die internationale Bildungskampagnen und fesselnde Transmedia-Produktionen produziert, um das Bewusstsein für Beiträge zu Wissenschaft, Technik und Kultur aus der Blütezeit der muslimischen Zivilisation zu stärken.

1001 Inventions hat mit über 350 Millionen Menschen weltweit interagiert und verfügt über ein internationales Netzwerk an Partnern wie UNESCO, National Geographic und führenden Wissenschaftlern. Gemeinsam werden interaktive Ausstellungen, Kurzfilme, Liveshows, Bücher und Lernmaterialien für Schulen produziert, die weltweit von mehreren hunderttausend Lehrern und Ausbildern verwendet werden.

www.1001inventions.com
www.Ibnalhaytham.com